OrthoCenter Professor Lill
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Wirbelkanalstenose – zahlreiche Symptome
Spinale Stenose: verschiedene Therapiemöglichkeiten
Unter spinaler Stenose verstehen Experten die Verengung des Kanals zwischen den Wirbelbögen. Die Erkrankung kann zu Schmerzen und eingeschränkter Belastbarkeit führen und den Alltag der Patienten massiv einschränken. Bei Spinalkanalstenose besteht die Möglichkeit einer konservativen oder operativen Therapie.

Leichte beziehungsweise früh erkannte Fälle von Wirbelkanalstenose können häufig konservativ behandelt werden. Erst in schweren Fällen mit Lähmungen oder Ausfallerscheinungen wird eine OP nötig.
Ursachen einer Spinalkanalstenose
Meist entsteht eine Stenose durch Verschleiß. Dauerhafte Überbelastung der Wirbelsäule gilt als Hauptrisikofaktor. Durch verschiedene Veränderungen am Körper wird der feine Kanal zwischen den Wirbelbögen verstopft und belastet die Nerven. Mehrere Faktoren begünstigen die Entstehung einer Spinalkanalstenose: Unter anderem zählen Experten Knochenverdickungen im Spinalkanal, Verdickungen von Bändern entlang der Wirbelsäule sowie verdickte Gelenkanteile zu den Risikofaktoren. Auch Arthrose der Facettengelenke sowie Wirbelgleiten und chronische Bandscheibenvorfälle können eine Stenose hervorrufen.
Symptome einer Wirbelkanalstenose
Spinalkanalstenose äußert sich häufig auf sehr typische Art und Weise: Neben massiven Rücken- und Beinschmerzen kommt es zu einer Verminderung der körperlichen Belastbarkeit. Oft wird als erstes bemerkt, dass bereits auf relativ kurzen Gehstrecken Pausen eingelegt werden müssen. Deshalb wird die Spinalkanalstenose in ihrer Auswirkung gern mit der sogenannten Schaufensterkrankheit verglichen. In schweren Ausprägungen der Krankheit kommt es zusätzlich zu Sensibilitätsstörungen und Lähmungserscheinungen. Treten Lähmungserscheinungen auf, ist eine OP oft unumgänglich. Ansonsten kann eine konservative Therapie oftmals ausreichen.
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